Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Komplementäre Ansätze für die Darmgesundheit 

Autor: Anja Beifuss
Anja Beifuss Gesundheitscoach bei HBD Vital®
· 3 Min. Lesedauer
Ein Fuchspferd mit heller Mähne steht im Gegenlicht auf einer goldenen Wiese, Bäume im Hintergrund

Lieber in Ruhe nachlesen?

Diesen Fachbericht gibt es auch als PDF zum Herunterladen.

Jetzt downloaden
Das Wasserzeichen unseres HBD Vital Logos

Immer mehr Pferde haben immer mehr Stoffwechselstörungen. Oft beeinträchtigen diese ein Pferd lebenslang, da sie chronifizieren. Ursachen für diverse Stoffwechselstörungen der Haut, der Lunge, Allergien, psychische Auffälligkeiten, Entzündungskrankheiten wie EOTRH sind meist in einem gestörten Dickdarmmikrobiom zu suchen. Dieses wird im Laufe eines Pferdelebens auf vielfache Weise geschädigt.  

Medikamente wie Antibiotika, Entzündungshemmer, Sedationen, Wurmkuren haben einen negativen Impact auf die Mikrobiomgesundheit. Stress ist außerdem ein zentraler Aspekt in der Pferdegesundheit, denn Stress sorgt über die erhöhte Magensaftproduktion für u.a. eine Übersäuerung des Dickdarmes und damit für deutlich schlechtere Lebensbedingungen des gesunden Mikrobioms. Auch die meiner Meinung nach an der Grenze zur Tierquälerei angesiedelte Unsitte, die meisten Pferde in Pensionsställen in einer Art Hungermodus das Raufutter betreffend zu halten, ist eine Katastrophe für die Mikrobiomgesundheit. Denn gesunde Darmkeime ernähren sich von Rohfaser aus dem Raufutter. Da dieses weitgehend limitiert wird in sehr vielen Ställen oder aber auch noch wechselnde oder schlechte Qualität gefüttert wird, ist kaum vorstellbar, aber leider Realität.

Individuelle Therapieansätze und Kottransplantation

Diese negativen Einflüsse potenzieren sich im Laufe eines Lebens und sorgen für das dauerhafte Etablieren von Dysbiosen. Mindestens 80% aller Pferde in Europa haben eine Dysbiose. Um diese ganz unterschiedlichen Dysbiosen zu erfassen und zu behandeln, bedarf es unterschiedlicher, individueller Ansätze. 

Es gibt nicht „die“ Darmsanierung und „das“ Produkt. 

Zentral wesentlich ist die Auswahl des richtigen Labors, denn nur eine wirklich umfassende Analyse des Ist-Zustandes lässt eine passgenaue Therapie des Mikrobioms zu. Die meisten Labore sind dazu nicht in der Lage. (Gerne empfehlen wir aber ein Partnerlabor, mit welchem wir bereits seit vielen Jahren gute Erfahrungen gemacht haben.). 

Wenn die genauen Ursachen feststehen, muss ein individueller Maßnahmenplan erstellt werden, der neben der eigentlichen Mikrobiomsanierung die Fütterung und Haltungsbedingungen immer miteinschließt, ebenso wie das Management des Trainings sowie Stressoren wie z.B. unpassende Ausrüstung eliminiert. Also ein ganzheitlicher Ansatz der Betreuung. 

Die Fütterung nimmt hierbei eine zentrale Position ein, ist immer die Basis, auf der Gesundheit gelingen kann oder eben nicht.

Darauf aufsetzend muss der Darm individuell saniert werden durch zahlreiche Kombinationen unterschiedlicher auf den Darm, das Mikrobiom oder auch die Entgiftungsorgane einwirkende nutritive Komponenten wie z.B. der Keimbinder DigestoVit® oder DigestoCure. 

Mitunter reicht das aber nicht aus, sondern dient lediglich der Vorbereitung für eine Kottransplantation. Dies wird noch immer von der Schultiermedizin sehr stiefmütterlich behandelt. Völlig zu Unrecht. Diese Methode, wenn man sie denn standardisiert einsetzt, ist sehr sicher, gut beherrschbar und sehr hilfreich für den Empfänger. 

Wesentlich zum Gelingen einer Kottransplantation ist es, den Spender zu untersuchen bei einem geeigneten Labor auf Tauglichkeit, denn sonst können Krankheiten übertragen werden. Einfach nur das Fehlen von klinischen Symptomen beim Spender ist nicht mal ansatzweise ausreichend. Zudem muss der Empfänger gut vorbereitet werden, so dass die übertragenen Keime auch lebend bis in den Dickdarm gelangen und sich dort etablieren können. Das setzt profunde Kenntnisse des Mikrobioms und der Methodenauswahl voraus. 

Wir bei HBD Vital® haben ca. 1000 Pferde in den letzten fünf Jahren zusammen mit Tierärzten, die wir in dieser Methode ausgebildet haben, übertragen. 

Die dauerhaften Erfolgsraten liegen ca. bei 80 %. Wir haben mehrere Spenderpferde, die regelmäßig im Tier & Mensch Labor gemonitort werden im Stall, von denen Kot bestellt werden kann. Auch schulen wir gerne beteiligte Tierärzte in der Methode. Außerdem haben wir einen Spenderhund, denn auch Hunde haben zahlreiche Probleme im Stoffwechsel, der mehrheitlich auf ein verändertes Mikrobiom zurückzuführen ist.

Der Erfolg einer solchen Transplantation hängt in hohem Maße vom Zusammenspiel obiger Maßnahmen ab. Einfach mal ein bisschen Kot übertragen ist nie zielführend und dauerhaft keinesfalls tragfähig.

Lassen Sie sich von uns helfen und begleiten.

Herzlichst

Ihre Anja Beifuss

Dipl. -Ing. (FH)

Unsere Produkte für den Darm Deines Pferdes

Produktgalerie überspringen
DigestoVit® ohne Bierhefe
Inhalt: 2 kg

Inhalt:
2 kg (53,50 €* / 1 kg)

Regulärer Preis: 106,99 €
Details
DigestoVit®
Inhalt: 2 kg

Inhalt:
2 kg (53,50 €* / 1 kg)

Regulärer Preis: 106,99 €
Details
DigestoVit® Forte
Inhalt: 2 kg

Inhalt:
2 kg (64,00 €* / 1 kg)

Regulärer Preis: 127,99 €
Details
DigestoPhlog
Inhalt: 2 kg

Inhalt:
2 kg (75,00 €* / 1 kg)

Regulärer Preis: 149,99 €
Details
DigestoCure
Inhalt: 2 kg

Inhalt:
2 kg (52,00 €* / 1 kg)

Regulärer Preis: 103,99 €
Details