Sarkoide beim Pferd
Was genau ist das und was kann man dagegen tun?
Lieber in Ruhe nachlesen?
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Was sind Sarkoide beim Pferd und wie entstehen sie?
Sarkoide sind gefürchtet bei allen Pferdebesitzern, da diese sehr hartnäckig sind und sich immer ausbreiten und vergrößern, leider meist in die Bereiche der Sattel oder Gurtlage, oft auch zwischen den Hinterbacken, am Auge oder im Ohr. Es sind semimaligne Tumore, die wachsen und sich vermehren, das Pferd aber in der Regel nicht töten, da sie keine Fernmetastasen absetzen, aber durchaus entlang der Lymphbahnen weitere Tumore bilden können. Es sind Tumore, keine Warzen. Es gibt 6 verschiedene Arten und auch einige Mischformen, so dass ohne Entnahme von Tumormaterial bei einer Biopsie nicht immer zweifelsfrei geklärt werden kann, um welche Art es sich handelt. Die verschiedenen Sarkoidarten unterscheiden sich deutlich in der Aggressivität des Wachstums.
Warum herkömmliche Therapien bei Sarkoiden oft keine dauerhafte Lösung sind
Die übliche Therapie besteht aus 3 Säulen:
- Chirurgische Entfernung des Tumors
- Chemotherapie
- Strahlentherapie
Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit der Herstellung einer Autovaccine aus entnommenem Tumormaterial. Insgesamt gibt es rund 40 verschiedene Therapiemöglichkeiten. Leider sind diese Maßnahmen meist nur kurzzeitig wirksam, da sich in aller Regel das Problem nur kurzzeitig beheben/bessern lässt. Sehr oft flammt das Tumorwachstum ohne offensichtlichen Grund erneut und mit Macht auf. Auch mechanische Manipulation wie z.B. Kratzen, Scheuern, Putzen oder eine Biopsie/ein Therapieversuch haben oft explosionsartiges neues Wachstum zur Folge. Ein fehlgeschlagener Therapieversuch verschlechtert für die folgenden Therapien die Prognose um 40 %.
Sarkoide vermehren sich im Sommer (Fliegen sind ein
wichtiger Überträger) und wachsen im Winter. Man sollte immer zügig gegen ein Sarkoid vorgehen, da sich mit
der Zeit immer(!) die Zahl der Tumore und vor allem
deren Aggressivität des Wachstums deutlich vergrößert.
Die unterschätzte Rolle von Umweltgiften bei Sarkoidbildung
Was also tun?
Ich würde damit beginnen, eine entscheidende Frage zu stellen: Was ist im Pferdeorganismus die Ursache, dass diese BPV überhaupt Fuß fassen können und Sarkoide ausbilden können?
Nicht (!!!) alle Pferde, die in Kontakt stehen mit diesen BPV, bekommen Sarkoide.
Warum ist das so?
Es lohnt ein Blick in die Humanmedizin: Menschen (und auch unsere Tiere, hier gibt es allerdings bisher keinerlei Forschung) werden mit einer Fülle schädlicher Stoffe tagtäglich belastet, die den Körper in seiner Abwehr schwächen. Nur wasserlösliche Toxine kann der menschliche (und auch der tierische) Organismus über die bekannten Entgiftungsorgane und -wege wieder ausscheiden. Lipophile, fettliebende/fettlösliche Giftstoffe dagegen nicht. Für lipophile Giftstoffe gibt es keinerlei (!!!) Entgiftungsorgane und -wege, diese wieder loszuwerden. Der menschliche Organismus verhält sich für diese Stoffe wie ein großes Sammelbecken. Man spricht von fettlöslichen Giftstoffen, daher auch von sog. Summationsgiften, die sich im Laufe eines Lebens im Körper anhäufen.
Bekannte/erforschte Quellen für derartige Summationsgifte beim Menschen sind:
- Schwermetalle
- Zahnmetalle wie Amalgam und Titan
- Gelenkersatz
- Endokrine Disruptoren
- bestimmte Farbstoffe, Konservierungsmittel, Aromata
- Impfbeistoffe wie Thiomersal (beim Tier leider noch enthalten)
- Adjuvantien wie Aluminiumhydroxid
- Medikamentenbeistoffe, Trägerstoffe (z. B. Titandioxid)
- Funktionskleidung mit organischem Zinn
- Wohngifte wie PCB, Formaldehyd
- Phthalate/Weichmacher aus Kunststoffverpackungen
Natürlich sind nur Spuren dieser Gifte enthalten, aber sie summieren sich im Organismus und können schwere Erkrankungen verursachen. Beim Pferd gibt es hierzu keine Forschung – doch sie sind denselben Giften ausgesetzt.
Pferde erhalten mehr Impfungen als Menschen, nehmen Futtermittel aus Plastikverpackungen auf, tragen Decken mit problematischen Materialien, und Pflegeprodukte enthalten oft toxische Wirkstoffe. Diese Stoffe lagert der Körper bevorzugt in Haut und Bindegewebe, nicht in lebenswichtigen Organen – und genau dort entwickeln sich dann Sarkoide.
Ganzheitliche Maßnahmen gegen Sarkoide beim Pferd – Ernährung, Darm, Entgiftung
Diese Giftstoffe stören den Hautstoffwechsel, verstopfen Transportwege, verhindern Nährstoffaufnahme und schaffen ein ideales Milieu für BPV. Zudem spielt der Ernährungs- und Gesundheitszustand eine zentrale Rolle. Die Versorgung mit Vitalstoffen ist essenziell.
Grundsätzlich würde ich beim Auftreten von Sarkoiden die Ernährung des Pferdes umgehend anpassen:
- Getreidefrei
- Frei von Zuckerzusätzen
- Reich an wertvollen Vitalstoffen (z. B. HBD’s® HorseMineral MBA-frei, HBD’s® Amino+)
- Kräuterfrei
Darmsanierung bei Immunproblemen: z. B. HBD’s® DigestoVit Forte für mind. 6 Monate Chelattherapie zur Entgiftung:
- HBD’s® Chlorella Pyrenoidosa
- HBD’s® HeparMin
Diese Kombination bindet fettlösliche Toxine, was mit normalen Entgiftungsmitteln (Kräuter, Globuli etc.) nicht möglich ist.
Sobald diese Toxine aus dem Körper entfernt werden, stehen dem Immunsystem wieder Abwehrkräfte zur Verfügung, um die Viren zu kontrollieren. Tumore sollten weiterhin tierärztlich betreut werden. Doch die Erfolgsaussichten, dass nach Ernährungsumstellung, Darmsanierung und Chelattherapie keine neuen Sarkoide mehr auftreten, sind laut Erfahrung über 80 %.
Lassen Sie sich gerne jederzeit von mir beraten.
Ihre Anja Beifuss